Neuenhof Drone5 Neuenhof Drone2 Neuenhof Drone7 Neuenhof Drone4 Neuenhof Drone1 Neuenhof Drone3 Arth Drone1 Neuenhof Drone6 Neuenhof Drone8





Giroptic 360° Cam

Nach vielen, vielen Jahren ist nun endlich das Projekt geliefert worden.
Mit insgesammt 1.4 Millionen Dollar wurde die "The World's First Full HD 360° Camera" auf Kickstarter finanziert.

Der Hersteller Giroptic aus Lille in Frankreich versprach mit dem Projekt die erste 360° Kamera der Welt.
Nun ja... Die erste ist sie schon lange nicht mehr. Aber verstecken muss sie sich wirklich nicht.

Die Kamera hat ihre Vor- und Nachteile und die Qualität ist akzeptabel. Dazu später mehr.


Nach dem Öffnen der Verpackung war ich überrascht, wie klein die Kamera wirklich ist (6.9cm x 6.9cm).
Was aber sofort auffällt ist das Gewicht! Stolze 180 Gramm bringt der kleine Klotz auf die Waage.

Das Gehäuse besteht aus einer Magnesiumlegierung mit Gummiüberzug. Dadurch ist sie Wasserdicht (IPX8).

Giroptic 360° Cam - Linse und Mikrofon
Ausgestattet mit 3 Linsen sind 360° Aufnahmen möglich. Neben Fotos kann sie auch Videos aufnehmen und Burst/Timelapse Fotos erstellen.
Dank den 3 Mikrofonen (auf dem Bild das kleine Loch unten) ist in den Videos ein Raumklang möglich.


Giroptic 360° Cam - geöffnetGiroptic 360° Cam - SD KarteGiroptic 360° Cam - Akku
Geöffnet wird die Kamera werkzeuglos mit Hilfe von 3 Schnappverschlüssen.
Dann hat man Zugang zum Akku und der Micro-SD Karte.
Auch zu sehen ist der Anschluss für Zubehör. Giroptic bietet eine PoE-Base und einen E27 Adapter an.
Die PoE-Base ist für Live-Streaming und der E27 Adapter für die Raumüberwachung.
Diese müssen aber separat gekauft werden.
Der Akku hält ca. 1 Stunde.

Giroptic 360° Cam - Unterseite mit Stativgewinde
Auf der Unterseite befindet sich ein Standard 1/4 Stativgewinde.
Damit lässt sich die Kamera an fast allem sicher befestigen.

Die Unterseite ist bauartbedingt nicht im Bild.
Wenn das Stativ nicht allzu gross ist verschwindet es komplett und es entsteht der Eindruck, als würde die Kamera schweben.

Verbaut ist ebenfalls WLAN (2.4GHz / 802.11 b/g/n) und GPS.
Mit Hilfe der Smartphone App die für iOS und Android verfügbar ist, lässt sich die Kamera fernsteuern.
Ein Gyroskop und Beschleunigungssensor zur Bildstabilisierung sind ebenfalls an Bord.


Giroptic 360° Cam - Display
An der Kamera kann man die wichtigsten Funktionen direkt über Knöpfe und einem Punkt-Display steuern.
Dazu gehören: Modus (Foto, Video, Burst und Timelapse) wechseln, Foto/Aufnahme starten, WLAN/GPS Ein/Aus.

Andere Einstellungen wie zum Beispiel die Abstände für Timelapse oder HDR für Fotos lassen sich nur über die App einstellen.

Der farbige Balken unterhalb von "Photo" gibt jederzeit Auskunft über die Battreriekapazität.
Das ganze Display erinnert mich sehr stark an das Nike Fuelband.


Nutzen
Der Vorteil von dieser Kamera ist eindeutig die Benutzerfreundlichkeit.
Kamera platzieren und Foto schiessen. Das war's!
Das so genannte "stitching" also die verschiedenen Bilder zu einem zusammenführen erledigt die Kamera während dem Aufnehmen.

Dies funktioniert erstaunlich gut. Natürlich darf man keine Wunder erwarten.


Qualität
Die Verarbeitungsqualität ist wirklich spitze! Hier muss ich den Hersteller loben.

Bei der Qualität der Bilder sieht es ein bisschen anders aus.
Wenn man auf dem Smartphone via App sich die Bilder anschaut ist alles scharf und die Qualität überzeugt.
Sobald man es aber auf einem Computer anschaut kommt die Ernüchterung. Sie ist nicht schlecht aber im 2016 könnte man mehr erwarten.
Klar die Kamera ist von 2014 (Kickstarter Kampagne), trotzdem hätte der Hersteller mit der Zeit gehen können.
Ich befürchte jedoch, dass die Rechenleistung für höhere Auflösungen einfach noch nicht ausreicht. Die Kamera wird so schon recht warm im Betrieb.

Das Stitching funktioniert erstaunlich gut. Erst bei genauerem hinsehen erkennt man dann doch die Überlagerungen der Bilder.
Das Umschalten zwischen Foto und Video dauert teilweise recht lange.

Generell kann man sagen, dass Bilder deutlich besser sind als Videos.
Videos sind einen nette Spielerei, trotzdem werde ich die Kamera zu 95% für Bilder einsetzen.

Ach ja: je heller es ist, desto besser die Qualität. Dunkelheit hat die Kamera nicht so gerne.

Weiter unten binde ich ein paar Beispielbilder ein.
So könnt ihr die Qualität selbst beurteilen.
Vergleicht bitte auch zwischen Smartphone und Computer.

Hier geht es zu meinem Roundme Account für noch mehr Beispiele:
Klick mich


Vorteile/positives
Der ganz klare Vorteil von dieser Kamera ist die Wasserdichtheit (IPX8) und das automatische Stitching.
Die Bilder können direkt ab der Kamera veröffentlicht oder bearbeitet werden.

- GPS
- WLAN
- Auswechselbarer Akku
- Speicher erweiterbar (Micro-SD Karte bis 128GB)
- Verarbeitungsqualität
- Zubehör (PoE-Base, E27 Adapter) erhältlich


Nachteile/negatives
Zur Zeit ist der Weissabgleich der Sensoren noch nicht anpassbar. Ein Sensor bei mir tanzt ein bisschen aus der Reihe.
Ich hoffe, dass es später möglich sein wird dies zu korrigieren.

- Stitching könnte besser sein (hoffentlich mal per Software anpassbar)
- GPS wird noch nicht unterstützt
- Software für Windows noch etwas fehlerhaft


Demo


Tag


Nacht


Video auf Youtube - Cobra Achterbahn im Conny-Land, Schweiz



Hier geht es zur Gallerie:
360Cam Gallerie


Kaufen kann man die Kamera direkt beim Hersteller:
Giroptic



Gehäuse
Abmessungen: 6.9cm x 6.9cm
Gewicht:
180g
Wasserdicht: IPX8
Gehäuse: Magnesiumlegierung und Gummi

Konnektivität
- WLAN (2.4GHz / 802.11 b/g/n)
- GPS (Geo-tagging)
- Micro-USB (Aufladen/Dateiübertragung)
- Fernsteuerbar via WLAN

Optik
- 3 x 185 Grad Ultra-Weitwinkel-Optik
- 6 Elemente Glaslinsen
- Festblende f/2.8
- Komplettes Blickfeld 360 x 300 Grad

Foto
- 4K
- .jpg

Video
- 2k @ 30fps
- h.264 - mp4

Akku
1180 mAH, 3,7 V
Austauschbar

Diverses
Gyroskop und Beschleunigungssensor zur Bildstabilisierung

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren